Konzeption

Die Konzeption ist unterteilt in den allgemeinen Teil incl. Kindergartenkinder, Teil B (Krippenkinder) und Teil C (Schulkinder)

Konzeption - allgemeiner Teil und Kindergartenkinder



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1. Grußwort vom Träger
2. Liebe Leserinnen, liebe Leser
2.1. Altersmischung im Kindergarten St. Martin
Unser Leitbild

3. Wegweiser durch unser Haus
4. Vorgehensweise beim Lesen unserer Konzeption
5. Auftrag und Zielsetzung

6. Übergang vom Elternhaus in den Kindergarten
7. Schwerpunkte unserer Arbeit
8. Bedürfnisse unserer Kinder
9. Spielbedürfnisse der Kinder im Freispiel mit entsprechenden Zielsetzungen
10. Förderschwerpunkte
10.1. Themenbezogene Bildungs- und Erziehungsbereiche
10.2. Basiskompetenzen
10.3. Themenübergreifende Bildungs- und Erziehungsperspektiven
10.4 Kinderschutz
11. Tagesablauf
12. Angebote
13. Das letzte Jahr im Kindergarten vor der Schule
14. Übergang Kindergarten - Schule

15. Beobachtung
16. Naturgarten
17. Elternarbeit
18. Elternbeirat
19. Team
20. Fortbildung
21. Öffentlichkeitsarbeit
22. Schlusswort
23. Anhang - Literaturverzeichnis

(Stand Februar 2009)

 

1. Grußwort vom Träger

Liebe Eltern, liebe Kinder!

Im Namen der Gemeinde Neuching als Träger des Kindergartens St. Martin darf ich Sie/Euch in unserer Einrichtung sehr herzlich willkommen heißen.

Das Kindergartenteam hat die nachfolgende Konzeption mit viel Motivation erstellt, damit Sie über den Ablauf, die Schwerpunkte und die Zielsetzung der Arbeit in unserer Kindertagesstätte aktuell und umfassend informiert werden. Wichtig war vor allem auch die Einarbeitung der Änderungen in unserem erweiterten „Haus für Kinder“, das nunmehr neben den Kindergarten- und den Schulkindern auch für Kinder im Krippenalter geöffnet wird.
Wir wollen auch durch die ausführliche Darstellung des pädagogischen Betreuungskonzepts dazu beitragen, dass die Eltern ihre Kinder gut aufgehoben und behütet wissen und mit dem Vertrauen der Eltern die Kinder sich in unserem Haus wohl und geborgen fühlen.

Herzlichen Dank an das gesamte Team für die engagierte Mitarbeit und den fortwährend gezeigten Einsatz im liebevollen Umgang mit unseren Kindern.
Immer wieder neue Herausforderungen und sich verändernde gesellschaftliche Bedingungen erfordern eine flexible Arbeitsweise und eine intensive Kommunikation zwischen Eltern, Team und Träger.
Dadurch können auch die individuellen Bedürfnisse und Persönlichkeiten der Kinder in der gebührenden Form berücksichtigt werden.

Ich wünsche allen Kindern und ihren Eltern, dass der Aufenthalt im Kindergarten St. Martin eine Bereicherung für sie und ihre Familie ist und sie sich bei uns wie „zu Hause“ fühlen.

Neuching, im Februar 2010
Hans Peis
1. Bürgermeister

2. Liebe Leserinnen, liebe Leser

Diese Konzeption ist eine genaue, detaillierte Zusammenfassung der Arbeitsschwerpunkte und aller wichtigen Informationen über unsere tägliche Arbeit mit den Kindern in unserer Einrichtung. Sie soll unsere Pädagogik transparent machen.
Mit großem persönlichen Engagement, Teamgeist und Freude haben wir für Sie, liebe Eltern, und für alle Interessierten, unsere Konzeption erarbeitet.
Die sich immer wieder verändernden Situationen veranlassen uns dazu, unsere Arbeit regelmäßig zu reflektieren, uns fachlich mit ihr auseinander zu setzen und sie den jeweiligen Gegebenheiten anzupassen.

Diese Konzeption ist für alle Mitarbeiter unseres Hauses verbindlich und als Grundprinzip unserer Arbeit mit den Kindern zu verstehen.

Wenn Sie nun neugierig geworden sind, möchten wir Sie einladen weiter zu lesen.

2.1. Altersmischung im Kindergarten St. Martin

Seit September 2005 besteht in unserem Kindergarten eine erweiterte Altersmischung. Das bedeutet, dass in unserer Einrichtung Kinder im Alter zwischen ca. 2 ½ bis ca. 11 Jahren ihren Tag verbringen. Durch die immer größere Anzahl an berufstätigen Eltern ist dieser Schritt notwendig geworden. Mit viel Einfühlungsvermögen und großer Bereitschaft hat das gesamte Team diese neue Herausforderung angenommen.
Wir geben jedem Kind seinen Raum, den es benötigt, um sich bei uns wohl zu fühlen, und wir gehen auf die verschiedenen Entwicklungsstufen der Kinder ein. Durch unser offenes Haus findet jedes Kind den geeigneten Platz, um sich zu beschäftigen.
Nach einer Eingewöhnungsphase ist das harmonische Miteinander aller Alterstufen ein wertvoller Zugewinn für unsere Einrichtung.
Seit Herbst 2009 finden auch Kinder, die jünger als 2 ½ Jahre sind, in unserer Einrichtung Platz. In dem gesamten Haus werden Kinder im Alter von 0 bis ca. 11 Jahren betreut. Ein gemeinsames Miteinander prägt unser Haus. Der Kindergarten umfasst folgende Gruppen:

Zwergerlgruppe (Alter: ca. 0 bis ca. 3 Jahre)
Heinzelmännchengruppe
Pinocchiogruppe (Alter: ca. 3 bis ca. 6 Jahre)
Pumucklgruppe
Struwwelpetergruppe
Wilden Kerle (Alter: ca. 6 bis ca. 11 Jahre)

Unser Leitbild

Wir in unserer Einrichtung möchten, dass die Kinder, die uns anvertraut werden,

„Kind- sein“

dürfen. Das Kind ist für uns eine eigenständige Persönlichkeit mit individuellen Stärken, die wir unterstützen, und Schwächen, die wir annehmen und ausgleichen.
Wir wollen das Kind während der gesamten Zeit in unserem Haus liebevoll und verständnisvoll begleiten.



3. Wegweiser durch unser Haus

Folgende Grafik soll ein Wegweiser durch unser Haus sein. Hier erfahren Sie all das, was Sie über die einzelnen Gruppenräume wissen müssen. Trotz des Besuches von Kindern verschiedener Altersgruppen, wird unser gesamtes Haus für alle Kinder von 0 bis ca. 11 Jahren weiterhin „Kindergarten St. Martin“ heißen. Die Kinderkrippe, der Kindergarten und die Schulkinder bilden alle eine große Gemeinschaft. Das gesamte Team versteht sich für alle Altersgruppen als „Kindergartenteam“.

 

4. Vorgehensweise beim Lesen unserer Konzeption

Wie gehen Sie nun beim Lesen unserer Konzeption vor:
Die Altersgruppen erkennen Sie an den verschiedenen Hintergrundfarben.
Ist Ihr Kind zwischen 0 und 3 Jahre alt, finden Sie alles Wissenswerte der Zwergerlgruppe gelb hinterlegt.
Alles, was Sie über den Besuch Ihres Kindes im Alter von ca. 3 bis 6 Jahre wissen müssen, finden Sie auf mit grünem Hintergrund. Dies gilt für die Heinzelmännchen- , Pinocchio- , Pumuckl- und Struwwelpetergruppe. Für die „Wilden Kerle“- also für die Schulkinder zwischen ca. 6 und 11 Jahre - gelten die grünen und blauen Teile.
Die Teile mit weißem Hintergrund sind für Kinder aller Altersgruppen gedacht. Hier erfahren Sie alles über die Dinge die das gesamte Haus betreffen.
Sollte Ihr Kind mit ca. drei Jahren oder später in den Kindergarten kommen, finden Sie den gelben Teil (Zwergerlgruppe) nicht in der Konzeption.
Die einzelnen Bereiche werden unterteilt in Kindergarten Teil „A“, Kinderkrippe Teil „B“ und Schulkinder Teil „C“.
Sollten Sie noch Fragen zur Handhabung haben, wenden Sie sich bitte an das Kindergartenteam, wir helfen Ihnen gerne weiter.

5. Auftrag und Zielsetzung

Unser Haus unterstützt und ergänzt die familiäre Erziehung, um den Kindern beste Entwicklungs- und Bildungschancen für ihre Zukunft zu geben.

Grundlage für die Gestaltung des Bildungs- , Erziehungs- und Betreuungsauftrages in Kindertagesstätten ist das Sozialgesetzbuch.
Die genauen Richtlinien, Leitziele und Profile, die diesem Auftrag unterliegen, gibt das Bayerische Kinderbildungs- und - betreuungsgesetz (BayKiBiG) vor.

Im BayKiBiG Art. 10 wird der Auftrag folgendermaßen definiert: „Kindertageseinrichtungen bieten jedem einzelnen Kind vielfältige und entwicklungsangemessene Bildungs- und Erfahrungsmöglichkeiten, um beste Bildungs- und Entwicklungschancen zu gewährleisten, Entwicklungsrisiken frühzeitig entgegenzuwirken sowie zur Integration zu befähigen.“

Art. 13 Absatz 1 des BayKiBiG
„Das pädagogische Personal in förderfähigen Kindertageseinrichtungen hat die Kinder in ihrer Entwicklung zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten zu unterstützen, mit dem Ziel, zusammen mit den Eltern den Kindern die hierzu notwendigen Basiskompetenzen zu vermitteln.“

Art. 4 des BayKiBiG:
“Die Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern liegt in der vorrangigen Verantwortung der Eltern. Die Kindertageseinrichtungen ergänzen und unterstützen die Eltern hierbei.“

Auf Grund der gemeinsamen Bildungs- und Erziehungsverantwortung muss die Bildung der Kinder in partnerschaftlichem Zusammenwirken aller verantwortlichen Erwachsenen stattfinden. Fachkräfte (Kindergartenpersonal, Lehrer, Fachdienste wie z.B. Logopäden…) und Eltern sollen hierbei „an einem Strang ziehen“.

"Unbestritten liegt der grundsätzliche Auftrag der Kindertagesstätten in der Aufgabe, Kindern dabei zu helfen, ihre persönliche Identität auf- und auszubauen, ihr Selbstwertgefühl zu erweitern, eigene sowie fremde Bedürfnisse miteinander abzuwägen und sich auf eine soziale Gemeinschaft einzulassen." (Dr. phil. Armin Krenz)


6. Übergang vom Elternhaus in den Kindergarten

Der Eintritt in den Kindergarten stellt für das Kind und seine Eltern einen bedeutenden Übergang in eine neue Lebensphase dar, der nicht unterschätzt werden sollte.
Viele Kinder trennen sich nun erstmals täglich für mehrere Stunden von ihrer „Hauptbezugsperson“. Mit einer wohldurchdachten und individuell gestalteten Eingewöhnungsphase kann viel für einen leichteren Start getan werden. Gelingt er, ist dieser gleichzeitig Grundlage für weitere positive Übergänge des Lebens.

Eine leichte Eingewöhnung wird durch viele Faktoren begünstigt. Dazu gehören unter anderem:

- Ein „Anmeldegespräch“ bei der Einschreibung (erster Kontakt zu den Eltern und dem Kind)
- Ca. einen Monat vor Eintritt des Kindes in den Kindergarten findet eine „Schnupperstunde“ mit einem Elternteil in der zukünftigen Gruppe des Kindes statt. Das Kind erhält hier ein Umhängeschildchen mit dem jeweiligen Gruppensymbol.
- Zeitlich gestaffelter Aufenthalt während der ersten Kindergartenwoche. Auf alle Fälle ist das Kind am ersten Tag nur eine Stunde bei uns.
Ab dem zweiten Tag: Absprache mit der jeweiligen Erzieherin über die weitere zeitliche Gestaltung der Eingewöhnungsphase.
- Das Kind kann ein Kuscheltier, ein Schmusetuch oder etwas anderes Vertrautes von zu Hause mit in den Kindergarten bringen.

Bitte drängen Sie das Erzieherpersonal nicht, die Eingewöhnung für Ihr Kind schneller zu gestalten als es mit Ihnen ausgemacht wird.
Die Dauer der Eingewöhnungsphase richtet sich jeweils nach der Individualität und den Vorerfahrungen des Kindes. Deshalb verläuft die Eingewöhnung bei jedem Kind anders.

7. Schwerpunkte unserer Arbeit

Um die Entwicklung der Kinder zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu fördern, soll unser Kindergarten ein Lebensraum sein, der zum eigenständigen und selbstbestimmten Spiel einlädt. Dabei unterstützen uns unsere Räumlichkeiten und die pädagogischen Gegebenheiten des offenen Ansatzes. Dieser ermöglicht allen Kindern im eigenen Tempo und Rhythmus zu spielen und zu lernen.

Durch die offene Arbeit, hier insbesondere durch unsere offenen Gruppen, wird den unterschiedlichsten Bedürfnissen aller Kinder entgegengekommen.

Die uns anvertrauten Kinder haben eine eigene Gefühlswelt und daher gefühlsmäßig bestimmte Ansprüche wie z.B. Liebe, Kuscheln, Ruhe, Wärme, Zuwendung, Verständnis, Freude, Lust, Zeit, Entspannung, gefühlsmäßiges Abreagieren (toben, weinen, trauern, fantasieren, spielen...).

Allzu oft stellt der Alltag zu hohe Anforderungen an die Kinder, die diesen noch nicht immer gewachsen sind. Das betrifft sowohl Kindergartenkinder als auch Schulkinder.
Um all den Ansprüchen gerecht zu werden, steht das zweckfreie Spiel für uns im Mittelpunkt. Denn das Spiel bietet die Möglichkeit, sich lebendig mit diesen Anforderungen auseinander zu setzen.

7.1. Das Spiel

Das Spiel ist die dem Kind entsprechende Tätigkeit.
Wir messen ihm größte Wertschätzung bei, weil es zur Lebensbewältigung befähigt und die Persönlichkeitsentwicklung fördert.
Das Spiel dient dem Aufbau sowie der Erweiterung der Persönlichkeit, bildet die Basis für den Erwerb bedeutsamer Lernprozesse, und hilft dem Kind gleichzeitig sich in seiner Welt zu orientieren und diese handelnd zu erleben. Die Spannung und das Neue machen den Reiz eines Spieles für ein Kind aus.
Eine spezifische Spielhandlung wird dabei solange wiederholt, bis diese im Gefühlsleben des Kindes fest integriert ist.

„Spielen ist Lernen, ohne es zu wissen“

Das Spiel ist keine angeborene Verhaltensweise. Es entsteht aus der Neugierde des Kindes heraus. Die Neugierde ist ein Grundbedürfnis des Kindes. Wird die Spielfähigkeit unterdrückt, wird die Neugierde eingeschränkt.
Das Kind braucht im Idealfall in den ersten sechs Lebensjahren 15000 Stunden zweckfreies Spiel - das sind ca. 7- 8 Stunden täglich. Durch das zweckfreie Spiel entwickelt das Kind eine Beziehung zwischen sich und der Umwelt. Zweckfreie Spiele sind Spiele ohne Vorgabe des Spielverlaufes und ohne Zielvorgabe durch Erwachsene.
Wichtig für den Aufbau der Spielfähigkeit ist ein vielfältiges Angebot von Spielformen

wie z.B. Entspannungs- und Wahrnehmungsspiele
Fingerspiele
Produktionsspiele zum Gestalten
Bewegungsspiele
Musikspiele
Bauspiele
Konstruktionsspiele
Handpuppenspiele
Schattenspiele
Marionettenspiele
Freispiel
Soziale Regelspiele
Märchenspiele
Theaterspiele
Rollenspiele


Wenn die Kinder dabei einen Raum der Sicherheit und Geborgenheit vorfinden, haben sie die Chance, ihre Gefühle und alles Erlebte in ihrem spontanen Spiel auszudrücken und damit gleichzeitig zu verarbeiten.
Die Bedingungen ihres Spieles können die Kinder bei uns selbst gestalten:

Mit wem spiele ich ?
Wo will ich spielen ?
Wie lange spiele ich ?
Womit spiele ich ?

Aus diesen Bedingungen kann sich eine Vielfalt von unterschiedlichsten Spielformen entwickeln.
Wir sehen es als unsere Aufgabe Impulse zu geben, um die Kinder zum zweckfreien Spiel zu befähigen und sie dieses zweckfreie Spiel auch „spielen“ zu lassen.
Es sind vielfältige Spielformen notwendig, um Kompetenzen aufzubauen,

wie: emotionale Kompetenzen
motorische Kompetenzen
soziale Kompetenzen
kognitive Kompetenzen

Die einzelnen Entwicklungsbereiche wie z.B. Sprache, Intelligenz, Bewegung, Kreativität, Interesse, Gefühl, Motorik usw. werden im Spiel gleichzeitig angesprochen und vernetzt. Daraus ergibt sich das ganzheitliche Lernen.

„Dabei bietet das Spiel der Kinder in seinen unterschiedlichen Formen und Gestaltungsvarianten eine Vielfalt für Lernprozesse unterschiedlicher Art. So ist bekannt, dass Kinder, die viel und intensiv spielen unter anderem folgende Verhaltensweisen in einem ausgeprägteren Maße zeigen, als Kinder, die in ihrer Spielfähigkeit eingeschränkt werden“ (Dr.phil.Armin Krenz)

Die Bedürfnisse und Verhaltensweisen unserer Kinder werden hier bildlich dargestellt.


8. Bedürfnisse unserer Kinder

Durch unsere transparente und offene Arbeitsweise kommen wir den unterschiedlichsten Bedürfnissen (die Bedürfnisse sind auf der vorherigen Grafik aufgezeigt) unserer Kinder entgegen, und fördern somit die Entwicklung der Kinder zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit, wie es im BayKiBiG vorgegeben ist.

Erfreulicherweise stellen wir in unserer Einrichtung fest, dass immer mehr Eltern die Qualität unseres Hauses nicht von der Quantität gebastelter Gegenstände oder der Vielzahl von Festen abhängig machen.
Dadurch ist es uns möglich auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder einzugehen und es ermöglicht uns auch, ihre Stärken besser zu unterstützen und ihre Schwächen anzunehmen und auszugleichen.


Führe Dein Kind immer nur eine Stufe nach oben
Dann gib ihm Zeit zurückzuschauen und sich zu freuen.
Lass es spüren, dass auch Du Dich freust,
und es wird mit Freude die nächste Stufe nehmen.
(Franz Fischereder)

9. Spielbedürfnisse der Kinder im Freispiel mit entsprechenden Zielsetzungen

Wie werden wir den Spielbedürfnissen der Kinder in unserem Hause gerecht?
Wir bieten unseren Kindern (hier für Kinder von ca. 3 bis ca. 11 Jahre) verschiedene "Funktionsräume" an. Alle Räume sind so aufgebaut, dass sie den unterschiedlichsten Spielbedürfnissen der Kinder gerecht werden können.

Zum besseren Verständnis erklären wir unsere Räume. Eine Auswahl verschiedener Ziele und Bedürfnisse zeigt Ihnen die nachfolgende Gliederung (Hinweis: Ziele und Bedürfnisse sind als Beispiele zu verstehen. Die Umsetzung und genaue Erklärung zur Umsetzung können sie beim Kennenlernabend bzw. bei persönlichen Gesprächen erfragen).

Traumland:

Platz für:
- Ruhe
- Geschichten erzählen...

Mit dem Ziel:
- ins Gefühlsleben eintauchen können
- Erholung und Entspannung finden...


Bewegungsbaustelle:

Platz für:
- Bewegung...

Mit dem Ziel:
- alle motorischen Bedürfnisse ausleben dürfen
- Aggressionen abbauen können
- Spielabläufe erfinden, organisieren, aufbauen
- Aufführungen einstudieren, planen und zeigen können
- Körperbeherrschung erfahren, erlernen, weiterentwickeln
- sich austoben dürfen...


Sandecke:

Platz für:
- den Zugang zu elementaren Materialien wie: Sand, Ästen, Muscheln, Steinen usw. …


Mit dem Ziel:
- die Fantasie und Kreativität anzuregen
- entdecken, ausprobieren und experimentieren
- gestalterische Erfahrungen sammeln
- Sensibilisierung der Sinne...

Malzimmer mit Knopfecke und Knettisch:

Platz für: - Freiheit zur eigenen Gestaltung
- kreatives und lustvolles Arbeiten mit Farben, Bastelmaterialien, Klebstoffe, Scheren, Knete, Stifte und Pinsel
- freie Auswahl der Materialien...

Mit dem Ziel:
- Fertigkeiten der Feinmotorik und Grobmotorik werden entwickelt
- Materialerfahrungen zu sammeln
- Ausdauer zu beweisen - Neigungen zu erkennen
- Zahlen- , Farben- , Formen- und Mengenverständnis (Knopfecke) entwickeln...

Höhlenzimmer:

Platz für:
- ungestörtes Bauen und dadurch unbeobachtete Momente zu finden
- die Möglichkeit, sich zurückzuziehen
- Höhle zu bauen...

Mit dem Ziel:
- spielerische Auseinandersetzung mit Alltagsproblemen
- Ausleben der Fantasie...
Rollenspielbereich wie: Kaufladen, Verkleidungsecke, Spielhaus mit Kinderküche, Frisiertisch, Kasperltheater und Puppenhaus

Platz für:
- "Erwachsensein" testen
- Berufe nachempfinden
- einen echten Lebensraum in dem vielfältige Möglichkeiten zur Verarbeitung erlebter Ereignisse gegeben sind
- Verkleidungen (in eine andere Rolle schlüpfen)
- Wünsche zu äußern
- alleine spielen - nebeneinander spielen - miteinander spielen…

Mit dem Ziel:
- der Möglichkeit zur Sprachschatzerweiterung
- Förderung des sozialen Umganges miteinander
- Bewältigung von Alltagsproblemen
- Förderung der Fein- und Grobmotorik
- Stärkung des Selbstbewusstseins
- Emotionale Stabilität…

...............................................

Musikzimmer/Sinnezimmer:

Platz für:
- ersten Kontakt mit dem Medium Musik und den verschiedensten Instrumenten
- Erkundungen und Erforschungen von Geräuschen, Tönen und Klängen
- Bewegungen nach Musik
- Rhythmische Bewegungsfähigkeit erproben…

Mit dem Ziel:
- Freude an Musik, Bewegung, Tanz
- Takt- und Rhythmusgefühl zu entwickeln
- etwas über Instrumente lernen - wie sie heißen und funktionieren
- achtsamer Umgang mit den Instrumenten
- Stimm- und Gehörbildung
- Förderung der Sinne (hören, riechen, tasten, sehen)…

Werkbank:

Platz für:
- Erfahrungswerte mit verschiedenen Materialien wie z.B. Holz, Kork, "wertlosem Material" usw. sammeln
- Einzelarbeit
- Partnerarbeit und Teamwork…

Mit dem Ziel:
- Abbau von Hemmungen und Ängsten
- sachgemäßer Umgang mit dem Werkzeug
- Selbstständigkeit
- feinmotorische Förderung
- Auge- Hand- Koordination
- auf Genauigkeit achten
- Interesse wecken und Neigungen erkennen
- Fähigkeiten einschätzen lernen
- Notwendigkeit einer Planung erkennen
- Fantasie, Interesse, Begabung entwickeln…

Bauzimmer - Naturmaterialbauecke :

Platz für:
- eine Fülle von Spielformen erleben
- die Umsetzung von eigenen Spielideen
- Ausdruck des kindlichen Erlebens
- bauen und spielen mit Naturmaterialien…

Mit dem Ziel:
- Entfaltung von schöpferischen Kräften
- teilen, Rücksicht üben, sich untereinander einigen und zusammenarbeiten
- die eigene Fantasie und Kreativität zu fördern
- Sinn für Formen, Symmetrie und Ordnung…

Gruppenräume:

Platz für:
- Sicherheit, Geborgenheit, Wärme
- Kinderkonferenzen - Mitbestimmung
- Rückzugsmöglichkeiten in der Stammgruppe
- Begrüßung und Morgenkreisgespräche
- Feiern von Festen - wie z.B. Geburtstage, Weihnachten, Ostern usw.
- Recht auf individuelles Essbedürfnis...

Mit dem Ziel:
- das Gruppenzusammengehörigkeitsgefühl zu festigen
- Stolz teil der Gruppe zu sein
- im Zusammenleben mit Anderen wichtige Erfahrungen zu sammeln
- gepflegte Esskultur fortsetzen...

Garten:

Platz für:
- das Ausleben des Bewegungsdranges und den Ausgleich der Bewegungsdefizite
- Erfahrungen mit verschiedenen Materialien und Lebewesen (wie Sand, Wasser, Wiese, Holz, Pflanzen, Tiere, Bäume usw.) sammeln
- Naturbeobachtung
- freies Rollenspiel
- Bewegungsspiel
- das Klettern, Hüpfen, Springen, Kriechen, Balancieren usw…

Mit dem Ziel:
- Schulung der Grob- und Feinmotorik
- achtsamer Umgang mit der Natur und deren Wunder, die uns umgeben
- bewusstes Erleben der "Vier Jahreszeiten"
- Stärkung der Abwehrkräfte
- Ausbau und Weiterentwicklung der Geschicklichkeit...

Für alle oben genannten Spielbereiche gelten festgelegte Regeln, die durch ein aktives Mitspracherecht in Kinderkonferenzen gemeinsam mit allen Gruppenmitgliedern besprochen, erarbeitet und festgelegt worden sind.
Diese Regeln sind in den jeweiligen Funktionsräumen dokumentiert und mit Fotos kindgerecht und für alle Kinder und Besucher nachvollziehbar abgebildet.

10. Förderschwerpunkte (im BEP festgelegt)

10.1. Themenbezogene Bildungs- und Erziehungsbereiche

Sprachliche Bildung und Förderung:
- Gespräche im Morgenkreis
- Geschichten, Bilderbücher und Märchen erzählen
- Würzburger Trainingsprogramm
- Fingerspiele, Gedichte, Reime…

Ethische und religiöse Bildung und Erziehung:
- Beten im Morgenkreis
- Hören biblischer Geschichten
- Gestalten und mitgestalten von Gottesdiensten
- Feiern christlicher Feste (Nikolaus, St. Martin, Ostern, Weihnachten usw.)
- Respektieren der verschiedenen Konfessionen…

Umweltbildung und– Erziehung:
- die Umwelt mit allen Sinnen wahrnehmen können
- Nahebringen der Natur
- wie können wir zum Erhalt einer gesunden Umwelt beitragen
- Verkehrserziehung…

Naturwissenschaftliche und technische Bildung:
- Experimente
- Naturbeobachtungen…

Mathematische Bildung:
- Entdeckung im Zahlenland
- Zählen im Morgenkreis
- Einstellen des Datums am Würfelkalender
- Geometrische Figuren erkennen …

Musikalische Bildung:
- Singen
- Klanggeschichten
- Kreisspiele
- selbst Musik machen (Instrumente befinden sich in jedem Gruppenraum)
- Musik machen unter Anleitung
- Tanzen…


Bewegungserziehung:
- freies Spiel im Garten
- Bewegungsbaustelle
- Rhythmik
- Parcours im Turnraum…

Gesundheitliche Bildung u. Erziehung:
- der Zahnarzt kommt (Prophylaxe)
- gesundes Frühstück/ Brunch
- Ausgleich zwischen Bewegung und Entspannung
- Körperpflege/Körperhygiene
- Grundkenntnisse über den eigenen Körper…


Ästhetische, bildnerische und kulturelle Bildung und Erziehung:
- Sinneserfahrungen
- Rollenspiele
- Gestaltung der Raumdekoration
- sensibilisieren für die schönen Dinge des Lebens
- eigenständiges Arbeiten im Malzimmer mit verschiedenen Materialien…

Außerdem beziehen wir alle anderen Förderbereiche, die im Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan (BEP) definiert sind, in unsere pädagogische Arbeit mit ein.

Durch das ganzheitliche Förderprogramm werden bei den Kindern die Basiskompetenzen gestärkt und ausgebaut.
Als Basiskompetenzen werden grundlegende Fähigkeiten, Fertigkeiten, Haltungen und Persönlichkeitscharakteristika bezeichnet.
Sie sind Vorbedingungen für den Erfolg und die Zufriedenheit in Schule, Beruf, Familie und Gesellschaft.
Hier ein Auszug aus dem BEP:

10.2. Basiskompetenzen

Lebenskompetenzen:
- sich selber kennen und lieben können
- sich in jemand hinversetzen können, Mitgefühl für andere zeigen (Empathie)
- Gefühle und Stress bewältigen können…

Selbstwahrnehmung:
- Selbstwertgefühl
- Widerstandsfähigkeit
- Kompetenzerleben (Kind soll sich als Person erleben, die Probleme oder Aufgaben selbstständig meistern kann)...

Kognitive Kompetenzen:
- Denkfähigkeit
- Wissensaneignung
- Problemlösefähigkeit
- Kreativität
- Differenzierte Wahrnehmung (alle Sinne nutzen)…

Motivationale Kompetenzen:
- Neugierde wecken und individuelle Interessen entdecken, Neuem gegenüber aufgeschlossen sein
- Selbstregulation: das Kind lernt sein Eigenes Verhalten zu steuern
- Autonomieerleben – Kinder wollen selbst bestimmen, was sie tun und wie sie es tun...

Physische Kompetenzen:
- Übernahme von Verantwortung für Gesundheit und körperliches Wohlbefinden
- Grob- und feinmotorische Kompetenzen
- Fähigkeit zur Regulierung von körperlicher Anstrengung....

Soziale Kompetenzen:
- gute Beziehungen zu Erwachsenen und Kindern aufbauen gegenseitiges Entgegenbringen von Respekt
- Kommunikationsfähigkeit: Kinder sollen lernen sich angemessen auszudrücken, Gestik und Mimik zu verwenden, andere ausreden zu lassen..

Konfliktmanagement:
Erlernen von Konfliktlösetechniken, Konflikte verhindern und lösen…

Entwicklung von Werten und Orientierungskompetenzen:
- Achtung von Andersartigkeit und Anderssein
- Solidarität: Kinder sollen in der Gruppe zusammenhalten, sich füreinander einsetzen, sich gegenseitig helfen…

Fähigkeit und Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme:
- Verantwortung für das eigene Handeln
- Verantwortung anderen Menschen gegenüber
- Verantwortung für Umwelt und Natur…

Fähigkeit und Bereitschaft zur demokratischen Teilhabe:
- Akzeptieren und Einhalten von Gesprächs- und Abstimmungsregeln
- Einbringen und Überdenken des eigenen Standpunktes…

Förderung der lernmethodischen Kompetenz:
- Lernen wie man lernt.
- erworbenes Wissen anwenden und übertragen
- neues Wissen bewusst, selbst gesteuert und reflektiert zu erwerben...

Förderung der Widerstandsfähigkeit (Resilienz):
- Kompetenter Umgang mit Veränderungen und Belastungen
- Problemlösungsfertigkeiten
- Eigeninitiative
- Stärkung des Selbstbewusstseins
- Erkennen der eigenen Gefühle
- Fähigkeit, gefährdende Umwelteinflüsse zu erkennen und sich zu schützen…


10.3. Themenübergreifende Bildungs- und Erziehungsperspektiven

Begleitung der Bewältigung von Übergängen (Transitionen):
- Übergang
Krippe - Kindergarten
Elternhaus – Kindergarten
Kindergarten - Schule


Umgang mit individuellen Unterschieden und soziokultureller Vielfalt:

- Kinder verschiedenen Alters ( Kinder von 0 bis ca. 11 Jahre erweiterte Altersmischung in unserem Haus)…

- Geschlechtersensible Erziehung Mädchen - Jungen
Das andere Geschlecht als gleichwertig und gleichberechtigt anerkennen
Unterschiede zum anderen Geschlecht wahrnehmen und wertschätzen…

- Kinder mit verschiedenen kulturellen Hintergründen
kulturelle und sprachliche Aufgeschlossenheit und
Neugierde
Positive Einstellung zu Mehrsprachigkeit…

- Kinder mit erhöhtem Entwicklungsrisiko und (drohender) Behinderung
Kinder mit besonderen Bedürfnissen dürfen und sollen an allen Aktivitäten und Angeboten teilnehmen
rechtzeitige Hilfe bei Entwicklungsrisiken…

- Kinder mit Hochbegabung
frühzeitiges Erkennen von Hochbegabung
Integration hochbegabter Kinder in die Gruppe
keine Unter- bzw. Überforderung hochbegabter Kinder…

10.4. Kinderschutz (wörtlich aus dem BayKiBiG übernommen)

- Werden in der Kindertageseinrichtung Anhaltspunkte für die konkrete Gefährdung des Wohls eines Kindes bekannt, hat die pädagogische Fachkraft auf die Inanspruchnahme geeigneter Hilfen seitens der Eltern hinzuwirken und erforderlichenfalls nach Information der Eltern den örtlichen Träger der öffentlichen Jungendhilfe hinzuzuziehen.

- Das pädagogische Personal stimmt bei Anzeichen eines erhöhten Entwicklungsrisikos mit den Eltern des Kindes das weitere Vorgehen ab und zieht erforderlichenfalls mit Zustimmung der Eltern entsprechende Fachdienste und andere Stellen hinzu.

Das pädagogische Personal klärt die Kinder über die Gefahren des Rauchens und über sonstige Suchtgefahren auf und trägt dafür Sorge, dass die Kinder in der Kindertageseinrichtung positive Vorbilder erleben. Der Träger erlässt hierzu für alle den Kindern zugänglichen Räume und den Außenbereich der Kindertageseinrichtung ein Rauchverbot für das pädagogische Personal und für alle Personen, die eine Kindertageseinrichtung aufsuchen.

11.Tagesablauf

7.00 Uhr bis 8.00 Uhr: Frühdienst in der Struwwelpetergruppe
Öffnung aller Stammgruppen ab 8.00 Uhr

7.00 Uhr bis 9.00 Uhr: Während dieser Zeit (Bringzeit) können die Kinder in den Kindergarten gebracht werden
Gruppeninterne Freispielzeit *1

Januar bis Juli: 8.45 Uhr bis 8.55 Uhr Würzburger Trainingsprogramm für die Regenbogenkinder

9.00 Uhr bis ca. 9.45 Uhr: Morgenkreis *2

Ab ca. 9.45 Uhr bis ca. 11.30 Uhr: Alle Gruppenräume und Funktionsräume sind geöffnet.

Bei folgenden Ausnahmen bleiben die Funktionsräume geschlossen:
- bei Festen (Ostern, Erntedank.....) und Feiern (Geburtstag....), die in den einzelnen Gruppen stattfinden
- wenn alle Gruppen im Garten sind
- wenn das Personal nicht vollzählig ist

Während dieser Zeit können auch unterschiedliche Angebote (siehe Punkt 12.) in verschiedenen Räumen stattfinden. (Wird auf dem Tagesplan angekündigt)

Ab ca. 11.15 Uhr Turnraum und Traumland werden für die Kindergartenkinder geschlossen, da die Schulkinder nach der Schule diese Räume benötigen

Ab ca. 11.30 Uhr: Die Schulkinder kommen aus der Schule in die Einrichtung

11.40 Uhr bis 12.00 Uhr: Aufräumzeit der Pinocchiogruppe und der Esskinder

Die Funktionsräume im Erdgeschoss werden geschlossen, da die Vormittagskinder in der Zeit von 11.45 Uhr bis 12.00 Uhr abgeholt werden.

12.10 Uhr bis ca. 12.40 Uhr: Erstes Mittagessen (Kinder, die nicht zu Mittag essen, essen Ihre mitgebrachte Brotzeit)

11.45 Uhr bis 17.00 Uhr: Freispielzeit aller Kinder der verlängerten Gruppen

Ab 13.10 Uhr: Schulkinder kommen aus der Schule in die Einrichtung

ca. 13.15 Uhr: Zweites Mittagessen

14.00 Uhr bis ca. 15.00 Uhr: Erledigung der Hausaufgaben der Schulkinder

Ab 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr: sind alle noch anwesenden Kinder in der Struwwelpetergruppe und in der Heinzelmännchengruppe. Die Schulkinder können
im gesamten Haus spielen.

Während der gesamten Kindergartenzeit gehen wir mit den Kindern so viel wie möglich in den Garten.
Dies gilt für alle Gruppen. Bitte ziehen Sie Ihre Kinder so an, dass wir bei jeder Witterung rausgehen können (z.B. Matschhose und Gummistiefel bzw. Schneeanzug oder Schneehose).

Erklärungen:
*1 Gruppeninterne Freispielzeit = Während dieser Zeit können sich die Kinder in der Frühdienst- oder Stammgruppe ihre Spielpartner, sowie Spiele und Spielmaterial selbst auswählen. (z.B. Bauecke, Puppenecke, Bücher anschauen usw. .....)

*2 Morgenkreis = Nach einem akustischen Signal machen wir mit den Kindern einen Stuhlkreis. Nach der Begrüßung und dem Beten, führen wir mit den Kindern eine
gezielte Beschäftigung durch (ähnlich wie bei Angeboten siehe Nr. 12 nur hier mit der gesamten Stammgruppe).
Außerdem finden während dieser Zeit nach Bedarf Gesprächskreise und Kinderkonferenzen statt.
(Kinderkonferenz = Die Kinderkonferenz bietet dem Kind die Möglichkeit von allen Beteiligten gehört und verstanden zu werden. Außerdem werden aktuelle Vorkommnisse besprochen und Wünsche bzw. Meinungen können geäußert werden).


12. Angebote

Neben dem freien Spiel bieten wir eine Vielzahl von unterschiedlichen Angeboten in unseren Funktionsräumen an.

Was ist nun ein Angebot?

Wir entwickeln gemeinsam aus den verschiedensten Bereichen des Lebens Themen für unsere Kinder, die im Morgenkreis angesprochen, ausgebaut und erläutert werden. Die Kinder können sich dann frei entscheiden:

1. Wofür habe ich Interesse?
2. An welchem Angebot beteilige ich mich?
3. Wann nehme ich daran teil?

Das jeweilige Angebot steht den Kindern über mehrere Tage zur Verfügung.
Die ganzheitliche Erziehung ermöglicht es uns, die Kinder im emotionalen, sozialen, kognitiven, kreativen und motorischen Bereich zu fördern.
So bilden sich aus einer Vielzahl von Themenbereichen verschiedene Angebote, wie z.B.
- Bilderbuch, Märchen, Geschichten erzählen und vorlesen
- Rhythmik und Bewegungsspiele
- Klanggeschichten
- Lieder singen
- Rollenspiele
- Werken, Basteln, Malen, Zeichnen, Falten
- Kreisspiele
- Kimspiele
- Fingerspiele
- Kochen, Backen
- Reime, Sprüche, Gedichte
- Spaziergänge, um die Natur zu erkunden
- Gespräche führen - Miteinander reden
- Ausflüge
- Bewegungsdrang ausleben
- Feste feiern
- Gemeinsame Brunchzeit - Büfett für alle -
- sowie Angebote für unsere Regenbogenkinder
- usw....
Ein Tagesplan, der Sie über alle Aktivitäten mit den Kindern informiert, hängt im Vorraum des Kindergartens aus.

13. Das letzte Jahr im Kindergarten vor der Schule

Um dem Entwicklungsstand der Regenbogenkinder (Kinder, die das letzte Jahr im Kindergarten sind und dann in die Schule kommen) gerecht zu werden, bieten wir für diese Altersgruppe spezielle Angebote an.
So findet unter anderem einmal wöchentlich ein Regenbogentag statt. Der genaue Tag wird am Wochenanfang an der Informationswand bekannt gegeben. Das Angebot findet während der Morgenkreiszeit und darüber hinaus statt. Dabei sind Inhalte und Methoden mit den jeweiligen Jahresthemen verknüpft. Außerdem findet in regelmäßigen Abständen das „Zahlenland“ *3 statt.
Neben dem Regenbogentag gibt es auch weitere vielfältige Angebote. Diese sind im Tagesplan jeweils mit einem Regenbogen gekennzeichnet. Hierzu gehört auch das „Würzburger Trainingsprogramm“ *4 zur Vorbereitung auf den Erwerb der Schriftsprache, das von Januar bis Anfang Juli durchgeführt wird.
Zudem wird in regelmäßigen Abständen ein "Arbeitsblatt" vorgestellt. Dieses wird gemeinsam besprochen und erklärt. Anschließend hat jedes Kind eine Woche Zeit, den Auftrag selbständig auszuführen. Dabei sucht sich jeder selbst Zeit und Ort der Umsetzung aus.
In einem Gruppenraum befindet sich ein „Experimentetisch“, zu dem alle Kinder jederzeit Zugang haben.
Wir bieten den Kindern auch anspruchsvolle Spiele an, wie z.B. Schach, Triomino, Differix usw...

Trotz all dieser Aktivitäten ist und bleibt das Spiel Schwerpunkt unseres Kindergartenalltages. Aus diesem Grund entsteht als Erinnerung im Laufe des letzten Kindergartenjahres eine Mappe mit dem Thema: "Meine Spiele im Kindergarten".

"Schulnotwendige Fertigkeiten entwickeln sich durch Spielerfahrungen. Mit der Zunahme der Spielfähigkeit vollzieht sich kontinuierlich die Zunahme der Schulfähigkeit" (Dr. phil. Armin Krenz)

Durch die ganzheitliche Förderung in unserer Einrichtung sammelt das Kind Erfahrungen und Kenntnisse, aus denen eine gute Basis entsteht, auf der es in seiner Schulzeit und im weiteren Leben aufbauen kann. Zum Abschluss der Kindergartenzeit finden in den letzten beiden Monaten besondere Aktivitäten für die Regenbogenkinder statt, wie z.B. Besuch eines Imkers, Abschlussfahrt, Übernachtung im Kindergarten, Besuch bei der Feuerwehr, Erste Hilfe Kurs bzw. Besuch der Teddy- Klinik, Safety- Kids- Kurs, Abschlussgottesdienst und Grillen mit der ganzen Familie.

*3 Zahlenland =Ziel des von Prof. Gerhard Preiß entwickelten Projekts „Entdeckungen im Zahlenland“ ist es, Kindern zu einer breiten und nachhaltigen Grundlage
für das Verständnis von Mathematik zu verhelfen. Es geht nicht darum, möglichst viel Wissen zu vermitteln oder möglichst perfekte Fertigkeiten
einzuüben. Vielmehr soll eine Basis geschaffen werden, auf der sich die unterschiedlichen mathematischen Begabungen der Kinder entfalten können. Die Kinder werden durch das Zahlenhaus, das Zahlenland und durch den Zahlenweg spielerisch in die Welt der Mathematik eingeführt.

*4 Würzburger Trainingsprogramm = Das WTP besteht aus Spielen und Übungen zu sechs verschiedenen Bereichen, die inhaltlich aufeinander aufbauen und das Ziel verfolgen, dem Kind einen Einblick in die Struktur der gesprochenen Sprache zu verschaffen. Es umfasst Lautspiele, Reime, Satz und Wort, Silben, Anlaute und
Lautieren.

14. Übergang Kindergarten - Schule

In der Regel sind Kinder hochmotiviert sich auf den neuen Lebensraum Schule einzulassen. Sie freuen sich darauf, endlich das Lesen, Schreiben und Rechnen lernen zu können. Trotz der Vorfreude auf das „Unbekannte“ darf man nicht außer Acht lassen, dass dieser Übergang einen Einschnitt in ihrem Leben bedeutet, der mit Unsicherheit einhergeht.
Je gefestigter die Lebenserfahrungen und die Basiskompetenzen, auf die sie zurückgreifen können, sind, können sie dem neuen Lebensabschnitt mit Stolz, Zuversicht und Gelassenheit entgegensehen.
Wir in unserer Einrichtung unterstützen die Kinder im letzten Jahr vor der Schule und erleichtern ihnen den Übergang auch durch eine seit Jahren sehr gute Kooperation mit der Grundschule, die sich wie folgt gestaltet:

- gemeinsamer Elternabend mit Lehrern im Kindergarten zum Thema: „Mein Kind im letzten Kindergartenjahr“

- jährliche Erarbeitung eines Kooperationskalenders mit dem Kindergartenteam und den Lehrkräften

- gemeinsame Fortbildungen mit Lehrkräfte und Kindergartenpersonal

- Kindergartenkinder erfahren durch selbstgeschriebene Weihnachtspost, die uns die Kinder der ersten Klasse schicken, wie schnell es geht, Schreiben zu lernen

- Informationselternabend in der Schule mit den Lehrkräften zum Thema: „Mein Kind wird Schulkind“

- Lehrer besuchen die Regenbogenkinder, nehmen an verschiedenen Angeboten teil und lernen so die Kinder das erste Mal kennen

- Lehrer und Schulkinder besuchen uns im Kindergarten. Schulkinder erzählen im Morgenkreis von ihren ersten Monaten in der Schule

- kurz vor den Sommerferien besuchen die Lehrkräfte unsere Regenbogenkinder das zweite Mal, um sie noch besser kennen zu lernen

- die Kinder fahren mit dem Schulbus in die Schule und lernen ihre „Paten“ kennen. Die „Paten“ (Kinder der 3. Klasse) erleichtern den Kindern in den ersten Monaten
den Schulstart und das Zurechtfinden im Schulalltag.

- Die Kinder lernen die Schülerlotsen und die gesicherten Straßenübergänge kennen.


15. Beobachtung

Die Beobachtung von Lern- und Entwicklungsprozessen bildet eine wesentliche Grundlage für das pädagogische Handeln in unserer Einrichtung.
Die Beobachtungsergebnisse vermitteln Einblicke in das Lernen und die Entwicklung von Kindern.

Beobachten
Dokumentieren
Handeln (Gespräch mit Eltern)


Beobachtungen - helfen das Kind, sein Verhalten und seine Erlebnisse besser zu verstehen, und entsprechend zu handeln

- sollen den fachlichen Austausch im Team unterstützen

- sollen eine fundierte Grundlage bilden, um Eltern kompetent zu informieren und zu beraten

- dienen der Zusammenarbeit mit anderen Institutionen z.B. Frühförderstelle, Logopäden, Ergotherapeuten, Schulen, Erziehungsberatungsstellen usw.
Dies geschieht nur nach Rücksprache mit den Eltern und deren Einverständnis.

Mögliche Beobachtungssituationen wären z.B. während der Freispielzeit, bei Angeboten und Einzelsituationen.
Die Ergebnisse unserer Beobachtungsarbeit obliegen grundsätzlich dem Datenschutz und unserer Schweigepflicht.

16. Naturgarten

Unser Naturerlebnisgarten wurde gestaltet und errichtet durch das außergewöhnliche Engagement von Gemeinde, Kindergarteneltern und Freunden (1500 Arbeitsstunden).
Den Kindern steht ein Garten von ca. 2000 qm zum Spielen zur Verfügung. Uns war besonders wichtig, die Spielflächen nach den Wünschen der Kinder und mit ihnen zu gestalten.

Aus dem bestehenden Nadelwald wurde ein Erlebnisraum mit mehr als 50 m Balancier- und Wackelbäumen. Hier können die Kinder nach ihren eigenen Möglichkeiten den natürlichen Bewegungsdrang ausleben. Im Wasserspielgelände kann gematscht und gebaut werden. „Wer Stock, Stein, Sand und Lehm nicht „begreifen“ darf,
begreift später nichts.
“ Zit. Armbruster Thomas Dipl. Psych. Hessen.

Bei Rollenspielen, z. B. „Verstecken“ im Weidenlabyrinth, üben die Kinder soziale und emotionale Kompetenzen ein. Der Garten bietet sehr gute Ehrfahrungsmöglichkeiten im sozialen, emotionalen, motorischen und kognitiven Bereich, also ganzheitlich, unserem Prinzip entsprechend.
Es werden alle Sinne angesprochen: die Bodenbeschaffenheit, Stöcke, Steine, Wurzeln, usw. fördern die Wahrnehmung, das Körpergefühl und den Gleichgewichtssinn der Kinder. Der Naturerlebnisgarten bietet auch sinnliche Erfahrungen: den Geruch des Waldbodens, Rauschen der Blätter, verschiedene Vogelstimmen, das Licht- und Schattenspiel, verschiedene Farben und Düfte der Blumen und Kräuter.
Im unebenen Gelände werden die unterschiedlichsten Bewegungen der beiden Körperhälften verlangt, dies wiederum fördert die Vernetzung der beiden Gehirnhälften. Sie lässt bestimmte Gehirnbahnen erst aktiv werden und schafft so die nötige Voraussetzung für späteres Lernen. Vielfältige Bewegungen bieten die Balancierstangen, die Steinkletterwand, Burgzinnen, Drachentunnel, Nestschaukel und Rutsche.

In der Natur brauchen Kinder auch selten Anregungen. Die Gartenmaterialien bieten so vielfältige Spielmöglichkeiten und Spielvarianten, dass die Kinder von sich aus, ihre Kreativität entwickeln. Sie lernen schnell die von ihnen am Anfang aufgestellten Regeln einzuhalten, und haben das Gefühl selbst zu entscheiden und durchaus auch selbst zu organisieren. Diese Eigenschaften sind auch im späteren Leben gefragt.

Ihr Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein wird gesteigert, ihre Persönlichkeit geschult. Dabei erkennen Kinder rasch ihre eigenen Grenzen, gehen an diese heran, aber selten darüber hinaus. Sie lernen sich bei Gefahren entsprechend zu verhalten. Sie achten auf andere Kinder, Tiere und Pflanzen. Wichtig dabei ist ihnen Zeit für die eigene Entwicklung zu geben. Sie sollen selbst entscheiden und mit Freude toben, schaukeln, matschen, klettern, hüpfen schnuppern horchen, schmecken usw.

17. Elternarbeit

Unsere Kindergartenarbeit ist effektiver und umfassender, wenn sie von Elternmitarbeit unterstützt wird. Deshalb hängt eine wirkungsvolle Bildungs- und Erziehungsarbeit entscheidend von einer guten Zusammenarbeit mit den Eltern ab. Wir wollen Sie als Eltern unserer Kinder, so weit es möglich ist, in unseren Kindergartenalltag integrieren.

Uns als Team ist es deshalb ein Anliegen, dass Sie:

- mit uns in ständigem Kontakt bleiben
- Elternhospitationstage in Anspruch nehmen
- Möglichkeiten des Einzelgesprächs mit der Erzieherin wahrnehmen und nutzen (nach vorheriger Vereinbarung)
- aktiv an unserer Gartengestaltung und Gartenpflege teilnehmen
- unsere Elternbriefe lesen
- regelmäßig Aushänge an der Infowand beachten und die täglichen Informationen am „Schwarzen Brett“ lesen
- die Informationen an den Türen der einzelnen Stammgruppen lesen und beachten
- Elternabende besuchen
- ein offenes Ohr für unsere Beobachtungen im Zusammenhang mit Ihrem Kind haben
- uns bei Ausflügen unterstützen
- Feste organisieren helfen
- bei den verschiedensten Arbeiten im Kindergarten behilflich sind

18. Elternbeirat

Die Eltern wählen zu Beginn des Kindergartenjahres den Elternbeirat.
Er hat beratende Funktion und soll die Zusammenarbeit zwischen Eltern, Träger, Kindergarten und gegebenenfalls der Grundschule fördern.
Der Elternbeirat ist ein wichtiges Bindeglied zwischen den genannten Institutionen und trifft sich regelmäßig zu Sitzungen.
Das Kindergartenteam legt viel Wert auf eine gute Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des Elternbeirats.

19. Team

Die Umsetzung aller genannten Ziele und die Realisierung unserer Schwerpunkte, unter Berücksichtigung von unserem aufgezeigten Verständnis für das Spiel, gelingt nur, wenn das Personal als Team gemeinsam:

überlegt
plant
durchführt
rückmeldet
miteinander redet
reflektiert
Konflikte erkennt und löst

- also völlig übereinstimmend handelt.

Regelmäßig finden daher Dienstbesprechungen mit dem Team statt.
Durch diese Hand- in- Hand- Arbeit erfahren unsere Kinder, dass sich jede Mitarbeiterin nicht nur für die eigene Gruppe, sondern für alle Kinder im gesamten Haus verantwortlich fühlt. Einmal im Monat findet auch ein Treffen mit den Erzieherinnen der „Zwergerlgruppe“ (Kinderkrippe) statt. So kann sich das gesamte Team des Hauses fachlich austauschen.
Mit dieser Einstellung und Haltung gelingt es uns gruppenübergreifend zu arbeiten. Durch dieses Miteinander können sich Kinder, Mitarbeiter und Eltern wohl fühlen.
Nicht zuletzt wirkt sich die Qualität unserer Zusammenarbeit auch auf das Verhalten und das Wohlbefinden unserer Kinder aus.
Ein wichtiger Punkt hier ist auch die Beobachtung der einzelnen Kinder. Bei Elterngesprächen sind die einzelnen Beobachtungspunkte sehr wertvoll.

Die personelle Gruppenbesetzung in unserem Kindergarten sieht folgendermaßen aus:

 

20. Fortbildung

Um die Fachkompetenz und die Qualität unserer Arbeit zu steigern, sehen wir in den angebotenen Fortbildungen wesentliche Impulse für die Umsetzung unserer Arbeit im Kindergarten (bei Fortbildungen die das ganze Team betreffen, kann es notwendig werden, den Kindergarten zu schließen).
Aber auch Eigeninitiative und persönliches Engagement sind gefragt, selbst aktiv zu werden, Fachliteratur zu lesen, Arbeitskreise zu besuchen und den Erfahrungsaustausch mit anderen Kindergärten zu suchen.
Diese eigenverantwortlichen Maßnahmen dienen uns zur Qualitätssicherung, um aktuell und grundlegend über die Entwicklung der Kindergartenpädagogik informiert zu sein.

21. Öffentlichkeitsarbeit

Wir wollen unsere Kindergartenarbeit transparent machen, damit auch Außenstehende Verständnis für die Bedeutung der Arbeit in unserem Kindergarten entwickeln können. Außerdem arbeiten wir mit Fachdiensten zusammen.
Die Grafik zeigt, mit wem wir alles in Kontakt treten:

22. Schlusswort

Wir bedanken uns dafür, dass Sie unsere Konzeption gelesen haben.

Das gesamte Team wünscht, dass sich alle Kinder in unserem Kindergarten wohl fühlen, glücklich sind und mit Freude an die Zeit in unserer Einrichtung zurückdenken.

Wir hoffen, dass wir mit der Umsetzung unserer Konzeption Ihren Kindern für den weiteren Lebensweg genügend Kraft und Selbstvertrauen mitgeben können.

Und wir wünschen uns, dass wir Ihnen, liebe Eltern, mit der vorliegenden Konzeption unsere Arbeit mit Ihren Kindern soweit nahe bringen konnten, dass Sie Ihr Kind gerne zu uns in die Einrichtung bringen.
Falls Sie Fragen zu der Konzeption haben, können diese in persönlichen Gesprächen geklärt werden. - Sie können sich jederzeit an uns wenden.

An der Erstellung dieser Konzeption haben unter redaktioneller Leitung von Beate Tilge im Kindergartenjahr 1999/2000 folgende pädagogische Mitarbeiterinnen des Kindergartens St. Martin mitgewirkt:

Judith Amm, Barbara Klemann, Susann Liebert, Roswitha Moser, Barbara Pointner, Beate Tilge, Christa Waldinger

Illustrationen, alle handschriftlichen Vermerke und Zeichnungen: Judith Amm

Erste Überarbeitung von Juli bis Dezember 2001 unter Mitwirkung von: Judith Amm, Marion Gundrum, Susann Liebert, Roswitha Moser, Barbara Pointner, Susanne Sperr,
Beate Tilge, Christa Waldinger.

Zweite Überarbeitung von November 2002 bis Januar 2003 unter Mitwirkung von: Roswitha Altmann, Marion Gundrum, Roswitha Moser, Barbara Pointner, Silke Schabert, Susanne Sperr, Beate Tilge, Christa Waldinger.

Anmerkung: Im September 2002 wurde eine 4te Vormittagsgruppe eröffnet. Aus diesem Grund wurden die einzelnen Spielbereiche des Rollenspiellandes auf andere Räume aufgeteilt und sind somit weiter in unserem Haus integriert.

Dritte Überarbeitung von September 2005 bis Dezember 2005 unter Mitwirkung von: Roswitha Altmann, Katharina Dietrich, Susann Mair, Barbara Pointner, Franziska Postel, Silke Schabert, Susanne Sperr, Beate Tilge, Christa Waldinger.

An der vierten Überarbeitung von Oktober 2008 bis Februar 2009 haben unter redaktioneller Leitung von Beate Tilge folgende pädagogische Mitarbeiterinnen des Kindergartens St. Martin mitgewirkt: Altmann Roswitha, Franke Kristin, Gräfe Katharina, Mair Susann, Pointner Barbara, Postel Franziska, Sperr Susanne, Waldinger Christa und Wollny Christine.

Illustrationen, handschriftliche Vermerke und Zeichnungen: Amm Judith, Peis Johann, Postel Franziska, Sperr Susanne

23. Anhang - Literaturverzeichnis

Wir haben mit folgender Literatur gearbeitet:

Bayerisches Gesetz für Kindertageseinrichtungen und Tagespflege (BayKiBiG)

Bayerischer Erziehung und Bildungsplan für Kinder in Tageseinrichtungen (BEP)

Die Konzeption - Grundlage und Visitenkarte einer Kindertagesstätte
Konzeptionsentwicklung von Dr. phil. Armin Krenz

Dr. phil. Armin Krenz "Spiel und Schulfähigkeit" WwD Nr. 41

Spielen und Lernen mit 0- 3Jährigen von Christine Weber

Kindergarten heute – 0 bis 3 jährige Kinder im Kindergarten

Doloris Keller – Krippenkinder im Kindergarten


Originalfassung der Konzeption (Allgemeiner Teil und Kindergartenkinder) als .pdf zum runterladen (5310 kb, Stand 09)
Originalfassung der Konzeption Teil B für Krippenkinder als .pdf zum runterladen (734 kb, Stand 09)
Originalfassung der Konzeption Teil C für Schulkinder als .pdf zum runterladen (65 kb, Stand 09)

Inhaltsverzeichnis

Die Originalfassung des allgemeinen Teiles incl. Kindergartenkinder besteht aus 40 Seiten. Es dauert entsprechend Ihrer Internetverbindung eine Weile zum laden. Gerne können Sie alternativ die gedruckte Fassung bei der Kindergartenleitung erstehen. Text und Bilder sind urheberrechtlich geschützt. Die Konzeption darf von Eltern der Kinder im Kindergarten St. Martin Oberneuching runtergeladen und ausgedruckt werden. Weitergabe, gewerbliche oder anderweitige (auch teilweise) Nutzung muss von der Kindergartenleitung genehmigt werden.