Konzeption
Die Konzeption ist unterteilt in den allgemeinen Teil incl. Kindergartenkinder, Teil B (Krippenkinder) und Teil C (Schulkinder)
Konzeption - allgemeiner Teil und Kindergartenkinder
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Liebe Eltern, liebe Kinder! Im Namen der Gemeinde Neuching als Träger des Kindergartens St. Martin darf ich Sie/Euch in unserer Einrichtung sehr herzlich willkommen heißen. Das Kindergartenteam
hat die nachfolgende Konzeption mit viel Motivation erstellt, damit Sie
über den Ablauf, die Schwerpunkte und die Zielsetzung der Arbeit
in unserer Kindertagesstätte aktuell und umfassend informiert werden.
Wichtig war vor allem auch die Einarbeitung der Änderungen in unserem
erweiterten „Haus für Kinder“, das nunmehr neben den
Kindergarten- und den Schulkindern auch für Kinder im Krippenalter
geöffnet wird. Herzlichen Dank an
das gesamte Team für die engagierte Mitarbeit und den fortwährend
gezeigten Einsatz im liebevollen Umgang mit unseren Kindern. Ich wünsche allen Kindern und ihren Eltern, dass der Aufenthalt im Kindergarten St. Martin eine Bereicherung für sie und ihre Familie ist und sie sich bei uns wie „zu Hause“ fühlen. Neuching, im Februar
2010
Diese Konzeption
ist eine genaue, detaillierte Zusammenfassung der Arbeitsschwerpunkte
und aller wichtigen Informationen über unsere tägliche Arbeit
mit den Kindern in unserer Einrichtung. Sie soll unsere Pädagogik
transparent machen. Diese Konzeption ist für alle Mitarbeiter unseres Hauses verbindlich und als Grundprinzip unserer Arbeit mit den Kindern zu verstehen. Wenn Sie nun neugierig
geworden sind, möchten wir Sie einladen weiter zu lesen.
Seit September
2005 besteht in unserem Kindergarten eine erweiterte Altersmischung. Das
bedeutet, dass in unserer Einrichtung Kinder im Alter zwischen ca. 2 ½
bis ca. 11 Jahren ihren Tag verbringen. Durch die immer größere
Anzahl an berufstätigen Eltern ist dieser Schritt notwendig geworden.
Mit viel Einfühlungsvermögen und großer Bereitschaft hat
das gesamte Team diese neue Herausforderung angenommen. Zwergerlgruppe
(Alter: ca. 0 bis ca. 3 Jahre) Unser Leitbild Wir in unserer Einrichtung möchten, dass die Kinder, die uns anvertraut werden, „Kind- sein“ dürfen.
Das Kind ist für uns eine eigenständige Persönlichkeit
mit individuellen Stärken, die wir unterstützen, und Schwächen,
die wir annehmen und ausgleichen.
Folgende Grafik soll ein Wegweiser durch unser Haus sein. Hier erfahren Sie all das, was Sie über die einzelnen Gruppenräume wissen müssen. Trotz des Besuches von Kindern verschiedener Altersgruppen, wird unser gesamtes Haus für alle Kinder von 0 bis ca. 11 Jahren weiterhin „Kindergarten St. Martin“ heißen. Die Kinderkrippe, der Kindergarten und die Schulkinder bilden alle eine große Gemeinschaft. Das gesamte Team versteht sich für alle Altersgruppen als „Kindergartenteam“.
Wie gehen Sie
nun beim Lesen unserer Konzeption vor:
Unser Haus unterstützt und ergänzt die familiäre Erziehung, um den Kindern beste Entwicklungs- und Bildungschancen für ihre Zukunft zu geben. Grundlage für
die Gestaltung des Bildungs- , Erziehungs- und Betreuungsauftrages in
Kindertagesstätten ist das Sozialgesetzbuch. Im BayKiBiG Art. 10
wird der Auftrag folgendermaßen definiert: „Kindertageseinrichtungen
bieten jedem einzelnen Kind vielfältige und entwicklungsangemessene
Bildungs- und Erfahrungsmöglichkeiten, um beste Bildungs- und Entwicklungschancen
zu gewährleisten, Entwicklungsrisiken frühzeitig entgegenzuwirken
sowie zur Integration zu befähigen.“ Art. 4 des BayKiBiG: Auf Grund der gemeinsamen Bildungs- und Erziehungsverantwortung muss die Bildung der Kinder in partnerschaftlichem Zusammenwirken aller verantwortlichen Erwachsenen stattfinden. Fachkräfte (Kindergartenpersonal, Lehrer, Fachdienste wie z.B. Logopäden…) und Eltern sollen hierbei „an einem Strang ziehen“. "Unbestritten
liegt der grundsätzliche Auftrag der Kindertagesstätten in der
Aufgabe, Kindern dabei zu helfen, ihre persönliche Identität
auf- und auszubauen, ihr Selbstwertgefühl zu erweitern, eigene sowie
fremde Bedürfnisse miteinander abzuwägen und sich auf eine soziale
Gemeinschaft einzulassen." (Dr. phil. Armin Krenz)
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Der Eintritt
in den Kindergarten stellt für das Kind und seine Eltern einen bedeutenden
Übergang in eine neue Lebensphase dar, der nicht unterschätzt
werden sollte. Eine leichte Eingewöhnung wird durch viele Faktoren begünstigt. Dazu gehören unter anderem: - Ein „Anmeldegespräch“
bei der Einschreibung (erster Kontakt zu den Eltern und dem Kind) Bitte drängen
Sie das Erzieherpersonal nicht, die Eingewöhnung für Ihr Kind
schneller zu gestalten als es mit Ihnen ausgemacht wird.
Um die Entwicklung der Kinder zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu fördern, soll unser Kindergarten ein Lebensraum sein, der zum eigenständigen und selbstbestimmten Spiel einlädt. Dabei unterstützen uns unsere Räumlichkeiten und die pädagogischen Gegebenheiten des offenen Ansatzes. Dieser ermöglicht allen Kindern im eigenen Tempo und Rhythmus zu spielen und zu lernen. Durch die offene Arbeit, hier insbesondere durch unsere offenen Gruppen, wird den unterschiedlichsten Bedürfnissen aller Kinder entgegengekommen. Die uns anvertrauten Kinder haben eine eigene Gefühlswelt und daher gefühlsmäßig bestimmte Ansprüche wie z.B. Liebe, Kuscheln, Ruhe, Wärme, Zuwendung, Verständnis, Freude, Lust, Zeit, Entspannung, gefühlsmäßiges Abreagieren (toben, weinen, trauern, fantasieren, spielen...). Allzu oft stellt der
Alltag zu hohe Anforderungen an die Kinder, die diesen noch nicht immer
gewachsen sind. Das betrifft sowohl Kindergartenkinder als auch Schulkinder.
Das Spiel ist
die dem Kind entsprechende Tätigkeit. „Spielen ist Lernen, ohne es zu wissen“ Das Spiel ist keine
angeborene Verhaltensweise. Es entsteht aus der Neugierde des Kindes heraus.
Die Neugierde ist ein Grundbedürfnis des Kindes. Wird die Spielfähigkeit
unterdrückt, wird die Neugierde eingeschränkt. wie z.B. Entspannungs-
und Wahrnehmungsspiele
Mit wem spiele ich
? Aus diesen Bedingungen
kann sich eine Vielfalt von unterschiedlichsten Spielformen entwickeln. wie: emotionale Kompetenzen Die einzelnen Entwicklungsbereiche wie z.B. Sprache, Intelligenz, Bewegung, Kreativität, Interesse, Gefühl, Motorik usw. werden im Spiel gleichzeitig angesprochen und vernetzt. Daraus ergibt sich das ganzheitliche Lernen. „Dabei bietet das Spiel der Kinder in seinen unterschiedlichen Formen und Gestaltungsvarianten eine Vielfalt für Lernprozesse unterschiedlicher Art. So ist bekannt, dass Kinder, die viel und intensiv spielen unter anderem folgende Verhaltensweisen in einem ausgeprägteren Maße zeigen, als Kinder, die in ihrer Spielfähigkeit eingeschränkt werden“ (Dr.phil.Armin Krenz) Die Bedürfnisse und Verhaltensweisen unserer Kinder werden hier bildlich dargestellt.
Durch unsere transparente und offene Arbeitsweise kommen wir den unterschiedlichsten Bedürfnissen (die Bedürfnisse sind auf der vorherigen Grafik aufgezeigt) unserer Kinder entgegen, und fördern somit die Entwicklung der Kinder zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit, wie es im BayKiBiG vorgegeben ist. Erfreulicherweise
stellen wir in unserer Einrichtung fest, dass immer mehr Eltern die Qualität
unseres Hauses nicht von der Quantität gebastelter Gegenstände
oder der Vielzahl von Festen abhängig machen.
Wie werden wir den
Spielbedürfnissen der Kinder in unserem Hause gerecht? Zum besseren Verständnis erklären wir unsere Räume. Eine Auswahl verschiedener Ziele und Bedürfnisse zeigt Ihnen die nachfolgende Gliederung (Hinweis: Ziele und Bedürfnisse sind als Beispiele zu verstehen. Die Umsetzung und genaue Erklärung zur Umsetzung können sie beim Kennenlernabend bzw. bei persönlichen Gesprächen erfragen).
Traumland: Platz für: Mit dem Ziel: Bewegungsbaustelle: Platz für: Mit dem Ziel:
Platz für:
Malzimmer mit Knopfecke und Knettisch: Platz für: -
Freiheit zur eigenen Gestaltung Mit dem Ziel:
Höhlenzimmer: Platz für: Mit dem Ziel: Platz für: Mit
dem Ziel: Musikzimmer/Sinnezimmer: Platz für:
Werkbank: Platz für: Bauzimmer - Naturmaterialbauecke : Platz für: Mit dem Ziel: Gruppenräume: Platz für: Mit dem Ziel:
Garten: Platz für: Mit dem Ziel: Für alle oben
genannten Spielbereiche gelten festgelegte Regeln, die durch ein aktives
Mitspracherecht in Kinderkonferenzen gemeinsam mit allen Gruppenmitgliedern
besprochen, erarbeitet und festgelegt worden sind.
Sprachliche
Bildung und Förderung: Ethische und
religiöse Bildung und Erziehung:
Umweltbildung
und– Erziehung:
Naturwissenschaftliche
und technische Bildung: Mathematische
Bildung: Musikalische
Bildung:
Gesundheitliche
Bildung u. Erziehung:
Außerdem beziehen wir alle anderen Förderbereiche, die im Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan (BEP) definiert sind, in unsere pädagogische Arbeit mit ein. Durch das ganzheitliche
Förderprogramm werden bei den Kindern die Basiskompetenzen gestärkt
und ausgebaut.
Lebenskompetenzen:
Selbstwahrnehmung:
Kognitive
Kompetenzen: Motivationale
Kompetenzen: Physische
Kompetenzen: Soziale Kompetenzen:
Konfliktmanagement:
Entwicklung
von Werten und Orientierungskompetenzen: Fähigkeit
und Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme: Fähigkeit
und Bereitschaft zur demokratischen Teilhabe: Förderung
der lernmethodischen Kompetenz: Förderung
der Widerstandsfähigkeit (Resilienz):
Begleitung
der Bewältigung von Übergängen (Transitionen):
- Kinder verschiedenen Alters ( Kinder von 0 bis ca. 11 Jahre erweiterte Altersmischung in unserem Haus)… - Geschlechtersensible
Erziehung Mädchen - Jungen - Kinder mit verschiedenen
kulturellen Hintergründen - Kinder mit erhöhtem
Entwicklungsrisiko und (drohender) Behinderung - Kinder mit Hochbegabung
- Werden in der Kindertageseinrichtung Anhaltspunkte für die konkrete Gefährdung des Wohls eines Kindes bekannt, hat die pädagogische Fachkraft auf die Inanspruchnahme geeigneter Hilfen seitens der Eltern hinzuwirken und erforderlichenfalls nach Information der Eltern den örtlichen Träger der öffentlichen Jungendhilfe hinzuzuziehen. - Das pädagogische Personal stimmt bei Anzeichen eines erhöhten Entwicklungsrisikos mit den Eltern des Kindes das weitere Vorgehen ab und zieht erforderlichenfalls mit Zustimmung der Eltern entsprechende Fachdienste und andere Stellen hinzu. Das pädagogische Personal klärt die Kinder über die Gefahren des Rauchens und über sonstige Suchtgefahren auf und trägt dafür Sorge, dass die Kinder in der Kindertageseinrichtung positive Vorbilder erleben. Der Träger erlässt hierzu für alle den Kindern zugänglichen Räume und den Außenbereich der Kindertageseinrichtung ein Rauchverbot für das pädagogische Personal und für alle Personen, die eine Kindertageseinrichtung aufsuchen.
7.00 Uhr bis
8.00 Uhr: Frühdienst in der Struwwelpetergruppe 7.00 Uhr bis 9.00
Uhr: Während dieser Zeit (Bringzeit) können die Kinder in den
Kindergarten gebracht werden Januar bis Juli: 8.45 Uhr bis 8.55 Uhr Würzburger Trainingsprogramm für die Regenbogenkinder 9.00 Uhr bis ca. 9.45 Uhr: Morgenkreis *2 Ab ca. 9.45 Uhr bis ca. 11.30 Uhr: Alle Gruppenräume und Funktionsräume sind geöffnet. Bei folgenden Ausnahmen
bleiben die Funktionsräume geschlossen: Während dieser Zeit können auch unterschiedliche Angebote (siehe Punkt 12.) in verschiedenen Räumen stattfinden. (Wird auf dem Tagesplan angekündigt) Ab ca. 11.15 Uhr Turnraum und Traumland werden für die Kindergartenkinder geschlossen, da die Schulkinder nach der Schule diese Räume benötigen Ab ca. 11.30 Uhr: Die Schulkinder kommen aus der Schule in die Einrichtung 11.40 Uhr bis 12.00 Uhr: Aufräumzeit der Pinocchiogruppe und der Esskinder Die Funktionsräume im Erdgeschoss werden geschlossen, da die Vormittagskinder in der Zeit von 11.45 Uhr bis 12.00 Uhr abgeholt werden.
12.10 Uhr bis ca. 12.40 Uhr: Erstes Mittagessen (Kinder, die nicht zu Mittag essen, essen Ihre mitgebrachte Brotzeit) 11.45 Uhr bis 17.00 Uhr: Freispielzeit aller Kinder der verlängerten Gruppen Ab 13.10 Uhr: Schulkinder kommen aus der Schule in die Einrichtung ca. 13.15 Uhr: Zweites Mittagessen 14.00 Uhr bis ca. 15.00 Uhr: Erledigung der Hausaufgaben der Schulkinder Ab 14.00 Uhr bis 17.00
Uhr: sind alle noch anwesenden Kinder in der Struwwelpetergruppe und in
der Heinzelmännchengruppe. Die Schulkinder können
Während der gesamten
Kindergartenzeit gehen wir mit den Kindern so viel wie möglich in
den Garten. Erklärungen:
*2 Morgenkreis =
Nach einem akustischen Signal machen wir mit den Kindern einen Stuhlkreis.
Nach der Begrüßung und dem Beten, führen wir mit den Kindern
eine
Neben dem freien Spiel bieten wir eine Vielzahl von unterschiedlichen Angeboten in unseren Funktionsräumen an. Was ist nun ein Angebot? Wir entwickeln gemeinsam aus den verschiedensten Bereichen des Lebens Themen für unsere Kinder, die im Morgenkreis angesprochen, ausgebaut und erläutert werden. Die Kinder können sich dann frei entscheiden: 1. Wofür habe
ich Interesse? Das jeweilige Angebot
steht den Kindern über mehrere Tage zur Verfügung.
Um dem Entwicklungsstand
der Regenbogenkinder (Kinder, die das letzte Jahr im Kindergarten sind
und dann in die Schule kommen) gerecht zu werden, bieten wir für
diese Altersgruppe spezielle Angebote an. Trotz all dieser Aktivitäten ist und bleibt das Spiel Schwerpunkt unseres Kindergartenalltages. Aus diesem Grund entsteht als Erinnerung im Laufe des letzten Kindergartenjahres eine Mappe mit dem Thema: "Meine Spiele im Kindergarten". "Schulnotwendige Fertigkeiten entwickeln sich durch Spielerfahrungen. Mit der Zunahme der Spielfähigkeit vollzieht sich kontinuierlich die Zunahme der Schulfähigkeit" (Dr. phil. Armin Krenz) Durch die ganzheitliche Förderung in unserer Einrichtung sammelt das Kind Erfahrungen und Kenntnisse, aus denen eine gute Basis entsteht, auf der es in seiner Schulzeit und im weiteren Leben aufbauen kann. Zum Abschluss der Kindergartenzeit finden in den letzten beiden Monaten besondere Aktivitäten für die Regenbogenkinder statt, wie z.B. Besuch eines Imkers, Abschlussfahrt, Übernachtung im Kindergarten, Besuch bei der Feuerwehr, Erste Hilfe Kurs bzw. Besuch der Teddy- Klinik, Safety- Kids- Kurs, Abschlussgottesdienst und Grillen mit der ganzen Familie. *3 Zahlenland =Ziel
des von Prof. Gerhard Preiß entwickelten Projekts „Entdeckungen
im Zahlenland“ ist es, Kindern zu einer breiten und nachhaltigen
Grundlage *4 Würzburger
Trainingsprogramm = Das WTP besteht aus Spielen und Übungen zu sechs
verschiedenen Bereichen, die inhaltlich aufeinander aufbauen und das Ziel
verfolgen, dem Kind einen Einblick in die Struktur der gesprochenen Sprache
zu verschaffen. Es umfasst Lautspiele, Reime, Satz und Wort, Silben, Anlaute
und
In der Regel
sind Kinder hochmotiviert sich auf den neuen Lebensraum Schule einzulassen.
Sie freuen sich darauf, endlich das Lesen, Schreiben und Rechnen lernen
zu können. Trotz der Vorfreude auf das „Unbekannte“ darf
man nicht außer Acht lassen, dass dieser Übergang einen Einschnitt
in ihrem Leben bedeutet, der mit Unsicherheit einhergeht. - gemeinsamer Elternabend mit Lehrern im Kindergarten zum Thema: „Mein Kind im letzten Kindergartenjahr“ - jährliche Erarbeitung eines Kooperationskalenders mit dem Kindergartenteam und den Lehrkräften - gemeinsame Fortbildungen mit Lehrkräfte und Kindergartenpersonal - Kindergartenkinder erfahren durch selbstgeschriebene Weihnachtspost, die uns die Kinder der ersten Klasse schicken, wie schnell es geht, Schreiben zu lernen - Informationselternabend in der Schule mit den Lehrkräften zum Thema: „Mein Kind wird Schulkind“ - Lehrer besuchen die Regenbogenkinder, nehmen an verschiedenen Angeboten teil und lernen so die Kinder das erste Mal kennen - Lehrer und Schulkinder besuchen uns im Kindergarten. Schulkinder erzählen im Morgenkreis von ihren ersten Monaten in der Schule - kurz vor den Sommerferien besuchen die Lehrkräfte unsere Regenbogenkinder das zweite Mal, um sie noch besser kennen zu lernen - die Kinder fahren
mit dem Schulbus in die Schule und lernen ihre „Paten“ kennen.
Die „Paten“ (Kinder der 3. Klasse) erleichtern den Kindern
in den ersten Monaten - Die Kinder lernen
die Schülerlotsen und die gesicherten Straßenübergänge
kennen. |
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Die Beobachtung
von Lern- und Entwicklungsprozessen bildet eine wesentliche Grundlage
für das pädagogische Handeln in unserer Einrichtung. Beobachten
- sollen den fachlichen Austausch im Team unterstützen - sollen eine fundierte Grundlage bilden, um Eltern kompetent zu informieren und zu beraten - dienen der Zusammenarbeit
mit anderen Institutionen z.B. Frühförderstelle, Logopäden,
Ergotherapeuten, Schulen, Erziehungsberatungsstellen usw. Mögliche Beobachtungssituationen
wären z.B. während der Freispielzeit, bei Angeboten und Einzelsituationen.
Unser Naturerlebnisgarten
wurde gestaltet und errichtet durch das außergewöhnliche Engagement
von Gemeinde, Kindergarteneltern und Freunden (1500 Arbeitsstunden). Aus dem bestehenden
Nadelwald wurde ein Erlebnisraum mit mehr als 50 m Balancier- und Wackelbäumen.
Hier können die Kinder nach ihren eigenen Möglichkeiten den
natürlichen Bewegungsdrang ausleben. Im Wasserspielgelände kann
gematscht und gebaut werden.
„Wer Stock, Stein, Sand und Lehm nicht „begreifen“ darf,
Bei Rollenspielen,
z. B. „Verstecken“ im Weidenlabyrinth, üben die Kinder
soziale und emotionale Kompetenzen ein. Der Garten bietet sehr gute Ehrfahrungsmöglichkeiten
im sozialen, emotionalen, motorischen und kognitiven Bereich, also ganzheitlich,
unserem Prinzip entsprechend. In der Natur brauchen Kinder auch selten Anregungen. Die Gartenmaterialien bieten so vielfältige Spielmöglichkeiten und Spielvarianten, dass die Kinder von sich aus, ihre Kreativität entwickeln. Sie lernen schnell die von ihnen am Anfang aufgestellten Regeln einzuhalten, und haben das Gefühl selbst zu entscheiden und durchaus auch selbst zu organisieren. Diese Eigenschaften sind auch im späteren Leben gefragt. Ihr Selbstwertgefühl
und Selbstbewusstsein wird gesteigert, ihre Persönlichkeit geschult.
Dabei erkennen Kinder rasch ihre eigenen Grenzen, gehen an diese heran,
aber selten darüber hinaus. Sie lernen sich bei Gefahren entsprechend
zu verhalten. Sie achten auf andere Kinder, Tiere und Pflanzen. Wichtig
dabei ist ihnen Zeit für die eigene Entwicklung zu geben. Sie sollen
selbst entscheiden und mit Freude toben, schaukeln, matschen, klettern,
hüpfen schnuppern horchen, schmecken usw.
Unsere Kindergartenarbeit ist effektiver und umfassender, wenn sie von Elternmitarbeit unterstützt wird. Deshalb hängt eine wirkungsvolle Bildungs- und Erziehungsarbeit entscheidend von einer guten Zusammenarbeit mit den Eltern ab. Wir wollen Sie als Eltern unserer Kinder, so weit es möglich ist, in unseren Kindergartenalltag integrieren. Uns als Team ist es deshalb ein Anliegen, dass Sie: - mit uns in ständigem
Kontakt bleiben
Die Eltern wählen
zu Beginn des Kindergartenjahres den Elternbeirat.
Die Umsetzung aller genannten Ziele und die Realisierung unserer Schwerpunkte, unter Berücksichtigung von unserem aufgezeigten Verständnis für das Spiel, gelingt nur, wenn das Personal als Team gemeinsam: überlegt - also völlig übereinstimmend handelt. Regelmäßig
finden daher Dienstbesprechungen mit dem Team statt. Die personelle Gruppenbesetzung in unserem Kindergarten sieht folgendermaßen aus:
Um die Fachkompetenz
und die Qualität unserer Arbeit zu steigern, sehen wir in den angebotenen
Fortbildungen wesentliche Impulse für die Umsetzung unserer Arbeit
im Kindergarten (bei Fortbildungen die das ganze Team betreffen, kann
es notwendig werden, den Kindergarten zu schließen).
Wir wollen
unsere Kindergartenarbeit transparent machen, damit auch Außenstehende
Verständnis für die Bedeutung der Arbeit in unserem Kindergarten
entwickeln können. Außerdem arbeiten wir mit Fachdiensten zusammen.
Wir bedanken uns dafür, dass Sie unsere Konzeption gelesen haben. Das gesamte Team wünscht, dass sich alle Kinder in unserem Kindergarten wohl fühlen, glücklich sind und mit Freude an die Zeit in unserer Einrichtung zurückdenken. Wir hoffen, dass wir mit der Umsetzung unserer Konzeption Ihren Kindern für den weiteren Lebensweg genügend Kraft und Selbstvertrauen mitgeben können. Und wir wünschen
uns, dass wir Ihnen, liebe Eltern, mit der vorliegenden Konzeption unsere
Arbeit mit Ihren Kindern soweit nahe bringen konnten, dass Sie Ihr Kind
gerne zu uns in die Einrichtung bringen.
An der Erstellung
dieser Konzeption haben unter redaktioneller Leitung von Beate Tilge im
Kindergartenjahr 1999/2000 folgende pädagogische Mitarbeiterinnen
des Kindergartens St. Martin mitgewirkt: Erste Überarbeitung
von Juli bis Dezember 2001 unter Mitwirkung von: Judith Amm, Marion Gundrum,
Susann Liebert, Roswitha Moser, Barbara Pointner, Susanne Sperr, Zweite Überarbeitung von November 2002 bis Januar 2003 unter Mitwirkung von: Roswitha Altmann, Marion Gundrum, Roswitha Moser, Barbara Pointner, Silke Schabert, Susanne Sperr, Beate Tilge, Christa Waldinger. Anmerkung: Im September 2002 wurde eine 4te Vormittagsgruppe eröffnet. Aus diesem Grund wurden die einzelnen Spielbereiche des Rollenspiellandes auf andere Räume aufgeteilt und sind somit weiter in unserem Haus integriert. Dritte Überarbeitung von September 2005 bis Dezember 2005 unter Mitwirkung von: Roswitha Altmann, Katharina Dietrich, Susann Mair, Barbara Pointner, Franziska Postel, Silke Schabert, Susanne Sperr, Beate Tilge, Christa Waldinger. An der vierten Überarbeitung von Oktober 2008 bis Februar 2009 haben unter redaktioneller Leitung von Beate Tilge folgende pädagogische Mitarbeiterinnen des Kindergartens St. Martin mitgewirkt: Altmann Roswitha, Franke Kristin, Gräfe Katharina, Mair Susann, Pointner Barbara, Postel Franziska, Sperr Susanne, Waldinger Christa und Wollny Christine. Illustrationen, handschriftliche
Vermerke und Zeichnungen: Amm Judith, Peis Johann, Postel Franziska, Sperr
Susanne
Wir haben mit folgender Literatur gearbeitet: Bayerisches Gesetz für Kindertageseinrichtungen und Tagespflege (BayKiBiG) Bayerischer Erziehung und Bildungsplan für Kinder in Tageseinrichtungen (BEP) Die Konzeption - Grundlage
und Visitenkarte einer Kindertagesstätte Dr. phil. Armin Krenz "Spiel und Schulfähigkeit" WwD Nr. 41 Spielen und Lernen
mit 0- 3Jährigen von Christine Weber Doloris Keller – Krippenkinder im Kindergarten |
Originalfassung
der Konzeption (Allgemeiner Teil und Kindergartenkinder) als .pdf
zum runterladen (5310 kb, Stand 09) |
Die Originalfassung des allgemeinen Teiles incl. Kindergartenkinder besteht aus 40 Seiten. Es dauert entsprechend Ihrer Internetverbindung eine Weile zum laden. Gerne können Sie alternativ die gedruckte Fassung bei der Kindergartenleitung erstehen. Text und Bilder sind urheberrechtlich geschützt. Die Konzeption darf von Eltern der Kinder im Kindergarten St. Martin Oberneuching runtergeladen und ausgedruckt werden. Weitergabe, gewerbliche oder anderweitige (auch teilweise) Nutzung muss von der Kindergartenleitung genehmigt werden.